Ein lächelnder älterer Mann mit einer Brille auf dem Kopf, einem Bart und einem Reißverschlusspullover, der mit vor sich verschränkten Händen vor einem schlichten Hintergrund sitzt.

Hinschauen. Entscheiden. Dranbleiben.

Ich fotografiere, was mich bewegt - Berge, das Meer, Menschen. Mit vierzig, nach zehn Jahren in der Unternehmensberatung, habe ich die Konzernwelt verlassen, um dem zu folgen, was mich immer angezogen hat: die Kamera, das Licht, der Moment. Aufgewachsen im Tessin zwischen Alpen und Mittelmeer hat sich mir eine Spannung eingeprägt, die mein gesamtes Werk durchzieht: zwischen Kraft und Zerbrechlichkeit, zwischen Beständigkeit und Wandel.

Fotografie

Meine Arbeit umfasst bildende Kunst, Unternehmensfotografie und langfristige Umweltdokumentationen. Was sie verbindet, ist ein und derselbe Ansatz: sich Zeit zum Beobachten nehmen, das Licht und den Moment erfassen und dann ein Bild schaffen, das eine Geschichte erzählt, die über das Offensichtliche hinausgeht. Ob ich nun eine Persönlichkeit, eine Gletscherhöhle oder eine 20 Meter hohe Welle fotografiere – das Prinzip ist immer dasselbe.

Zu den Kunden zählen Avaloq, Egon Zehnder, Louis Vuitton, Mirabaud, UBS, IWC Schaffhausen, Grace Hotels, die Graubündner Kantonalbank und die Schweizer Armee. Zwei veröffentlichte Bücher. Werke in privaten und öffentlichen Sammlungen weltweit.

Glaciers.Today

Im Jahr 2023 haben wir auf der Diavolezza in 3.000 Metern Höhe hochauflösende Kameras installiert, die den Piz Palü, den Piz Bernina sowie den Pers- und den Morteratschgletscher überblicken. Alle 30 Minuten wird ein Bild aufgenommen – Tag und Nacht, das ganze Jahr über. Das Archiv umfasst über 30.000 Fotos und ist öffentlich zugänglich. Das Projekt ist auf eine Laufzeit von mindestens zehn Jahren ausgelegt.

Glaciers.Today ist keine Aussage – es ist ein Dokument. Ich interpretiere nicht, was die Kameras zeigen; das ist Aufgabe der Wissenschaft. Meine Aufgabe ist es, den Wandel sichtbar zu machen. In einer Zeit, in der KI-generierte Bilder die Grenze zwischen real und künstlich verwischen, sind authentische Fotos wichtiger denn je.

Mentoring

Die Retreats in den Hochalpen, in Nazaré und in Venedig sind keine technischen Workshops es sind Erfahrungen in der Beobachtung. Das Ziel ist immer dasselbe: Entschleunigen, genauer hinschauen, die eigene Perspektive finden.

Mit connecting.photographyhält dasselbe Prinzip in die Unternehmenswelt. Gemeinsam mit einem erfahrenen Coach nutzen wir Porträitfotografie als Mittel, um Vertrauen aufzubauen und Führungskräfte und Teams miteinander zu verbinden. Die Teilnehmer werden zu Fotografen und Modellen füreinander – und lernen dabei, einander mit anderen Augen zu sehen. Die Methode funktioniert, weil Beobachtung Verbindung schafft und Verbindung Vertrauen schafft.

Home Thun, Studio in Zürich. Olympische Spiele, America’s Cups, Alpine Expeditionen, Werbeaufnahmen – ich war schon dort, wo das Licht am schönsten und der Einsatz am höchsten ist. Wenn ich nicht fotografiere, plane ich meist das nächste Projekt oder stehe irgendwo in der Natur und beobachte, wie sich das Licht verändert.

#consideryourimpact

Alles, was wir tun, hat Auswirkungen – auf alles.