Höheres Tief & Höheres Hoch
Das Jahr neigt sich langsam dem Ende zu. In wenigen Tagen werden wir ein neues Kapitel aufschlagen.
2025 wird mir als ein Jahr der Höhen und Tiefen in Erinnerung bleiben. Ich glaube, genau das erlebt unsere Gesellschaft gerade, oder vielleicht auch das, was sie erleben muss und darf. Die Geschwindigkeit, mit der sich die Dinge verändern, ist beispiellos. Lange Zeit stand das Klima im Mittelpunkt vieler Diskussionen. Heute sind weitere Themen in den Fokus gerückt: Polarisierung und künstliche Intelligenz sind nur zwei davon.
An der Börse, aber auch im Leben, spricht man von Höhen und Tiefen. Solange die Tiefen auf einem höheren Niveau liegen, zeigt der Trend nach oben. Genau das sehe ich in diesem Bild mit Sella und Piz Glüschaint. Hinter ihnen ragt der Monte Disgrazia aus dem Nebel empor. Sein Name weckt kein Vertrauen, und doch wirkt er stabil und ruhig, wie ein Fels in der Brandung.
Jeden Tag werden wir mit einer enormen Menge an Informationen konfrontiert. Es wird immer schwieriger, sich zurechtzufinden. Klarheit entsteht nicht durch noch mehr Daten, sondern durch einen Perspektivwechsel. Nur wenn wir bereit sind, unseren Blickwinkel über die Wolken hinaus zu verändern, erkennen wir Zusammenhänge und finden eine Richtung.
Fotografie und Kunst können genau das leisten. Sie zwingen keine Antwort auf, sondern eröffnen Raum für neue Sichtweisen. Sie inspirieren, schaffen Ordnung und sorgen für Momente der Klarheit in einer komplexen Welt.
Ich bin gespannt, was das Jahr 2026 für uns bereithält.
Ich wünsche allen frohe Feiertage und einen erfolgreichen Start ins neue Jahr, mit Offenheit, Zuversicht und der Bereitschaft, den Blick zu heben.
Jürg
KI-Simulation
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